Gescannte Akten, Korrespondenzen, Protokolle, Karteien und Nachlässe liegen oft nur als Bilddateien vor. Stapelweise erzeugt durchsuchbare Volltexte, übernimmt vorhandene Bestands- und Signaturinformationen und schlägt zusätzliche Erschließungsdaten wie Laufzeiten, Personen, Orte und Organisationen vor.
Jeder Treffer bleibt mit Digitalisat, Seite und archivischem Zusammenhang verbunden. Erschließung, Bewertung und Freigabe bleiben bei den Archivarinnen und Archivaren.
Viele Archive haben umfangreiche Bestände bereits gescannt. Ohne Texterkennung bleiben die Bilddateien trotzdem nur über Signatur und Aktentitel auffindbar.
Schriftart, Zeitraum, Sprache und Erhaltungszustand unterscheiden sich von Bestand zu Bestand und erschweren eine einheitliche automatische Erschließung.
Personen, Orte, Daten und Vorgänge einzeln zu erfassen bindet Kapazitäten, die für Bewertung, Beratung und Rechercheanfragen fehlen.
Übersehene Widersprüche und uneinheitlich erfasste Namen oder Orte fallen bei rein manueller Bearbeitung oft erst bei der Recherche auf.
Viele Archive haben bereits große Mengen digitalisiert, doch für die Recherche sind die Dateien oft nur eingeschränkt nutzbar. Eine Bilddatei lässt sich nicht wie ein Volltext durchsuchen, Erschließungsinformationen liegen meist nur auf Bestands- oder Aktenebene vor. Namen, Orte, Daten und Vorgänge im Inneren einer Akte bleiben unsichtbar, bis jemand die Seiten liest und beschreibt.
Gleichzeitig müssen Archive mehr bewältigen als reine Texterkennung:
→ Stapelweise verbindet Texterkennung und Erschließungsvorschläge mit dem bestehenden archivischen Kontext.
Akte
direkt in Ihr Archivinformationssystem oder den digitalen Lesesaal.
Methodik trifft führende KI-Technologie.
Digitalisate und Erschließungsinformationen werden übernommen. Bestehende Signaturen bilden den verbindlichen Rahmen.
Digitalisate und Erschließungsinformationen werden übernommen. Bestehende Signaturen bilden den verbindlichen Rahmen.
Stapelweise hält fest, zu welcher Akte ein Digitalisat gehört. Fehlende oder falsch zugeordnete Seiten werden gekennzeichnet.
Maschinenschriftliche und handschriftliche Texte werden automatisch erkannt und erfasst. Unsichere Wörter werden markiert.
Formale Prüfungen erkennen fehlende Seiten, Dubletten oder Widersprüche. Unklare Ergebnisse gehen an die archivfachliche Bearbeitung.
Die Ergebnisse gehen an Archivinformationssystem oder Suchindex. Schutzfristen und Zugangsbeschränkungen bleiben verbindlich.
Findbücher, Karteien und Ablieferungslisten werden ausgelesen und in strukturierte Datensätze überführt. Signaturen, Titel und Laufzeiten stehen für Prüfung und Import bereit.
Maschinenschriftliche und gedruckte Bestände werden per Texterkennung (OCR) erschlossen, geeignete handschriftliche Quellen per Handschriftenerkennung (HTR).
Personen, Orte, Organisationen, Daten und Aktenzeichen werden aus den Volltexten erkannt und als zusätzliche Sucheinstiege vorgeschlagen.
Erschließungsinformationen werden mit Dateien, Seiten und Volltexten verbunden und in passenden Formaten für Archivinformationssysteme, digitale Lesesäle, das Archivportal-D oder Forschungsumgebungen bereitgestellt.
Forschende können nach Begriffen suchen, die in den Dokumenten selbst vorkommen, auch wenn sie im Aktentitel oder Findbuch nicht genannt sind.
Erkannte Namen, Organisationen, Orte und Datumsangaben können als zusätzliche Filter oder Rechercheeinstiege genutzt werden.
Suchtreffer bleiben mit Scan, Seite, Verzeichnungseinheit und Archivsignatur verbunden.
Erkannte Texte können mit Unsicherheitsmarkierungen bereitgestellt, korrigiert und für wissenschaftliche Auswertungen exportiert werden.
Quellenangaben bleiben erhalten. Metadaten und Volltexte können für zulässige Forschungszwecke in vereinbarten Formaten ausgegeben werden.

Ein Archiv hat einen Bestand vollständig digitalisiert. Die Akten liegen als TIFF-Dateien vor, sind aber nur über Signatur und Aktentitel auffindbar.
Stapelweise übernimmt die vorhandene Bestandshierarchie und verbindet jede Datei mit der richtigen Verzeichnungseinheit. Die Seiten werden mit Texterkennung oder Handschriftenerkennung verarbeitet. Personen, Orte, Organisationen, Datumsangaben und Aktenzeichen werden erkannt und als zusätzliche Erschließungsinformationen vorgeschlagen.
Archivfachlich verantwortliche Mitarbeitende prüfen die Vorschläge und geben ausgewählte Angaben für das Archivinformationssystem frei. Forschende können anschließend im Volltext suchen und jeden Treffer direkt zur Seite und Signatur zurückverfolgen.
Showroom →Früher war ein digitalisierter Bestand nur über Signatur und Aktentitel auffindbar. Heute durchsuchen wir den Volltext und landen trotzdem genau auf der richtigen Seite in der richtigen Akte.
Bereits gescannte Bestände werden durch Volltext und zusätzliche Sucheinstiege besser nutzbar.
Signatur, Provenienz, Bestandshierarchie und Seitenfolge werden nicht vom erkannten Text getrennt.
Stapelweise erstellt Vorschläge für wiederkehrende Erschließungsangaben. Mitarbeitende konzentrieren sich auf fachliche Prüfung, Auswahl und schwierige Fälle.
Schwer lesbare Wörter, uneindeutige Namen und unsichere Metadaten werden gekennzeichnet, statt als gesicherte Angaben ausgegeben zu werden.
Volltexte und Erschließungsvorschläge liegen zur fachlichen Prüfung bereit.
→ Signaturen, Bestandszusammenhang und bestehende Verzeichnung bleiben dabei erhalten.
Digitalisate werden automatisiert auf Vollständigkeit, Seitenfolge und technische Verarbeitbarkeit geprüft.
→ Fehler fallen auf, bevor der Bestand mit Metadaten verbunden und freigegeben wird.
Rechercheanfragen lassen sich direkt auf relevante Bestände und Verzeichnungseinheiten eingrenzen.
→ Auskünfte werden schneller möglich, ohne jede Akte einzeln zu sichten.
Quellen werden im Volltext durchsuchbar.
→ Der Weg zurück zum Original, zur Seite und zur Signatur geht dabei nicht verloren.
Stapelweise wird an bestehende Archivinformationssysteme angebunden.
→ Betrieb auf einer lokalen KI-Box, in der Stapelweise-Cloud oder in Ihrer eigenen Cloud, je nach Anforderung.
Verarbeitung und Veröffentlichung bleiben getrennte Schritte.
→ Schutzfristen, Rechteangaben und Zugriffsbeschränkungen können aus den führenden Systemen übernommen werden.
Stapelweise steht in drei Betriebsvarianten zur Verfügung.
Stapelweise wird auf Ihrer eigenen oder von Ihnen selbst ausgewählten und gebuchten Cloud-Umgebung gehostet und marktübliche Frontier-Modelle vom Anbieter Ihrer Wahl (Mistral, OpenAI, Anthropic und andere) genutzt.
Stapelweise wird auf der europäisch und DSGVO-konform gehosteten Cloud-Infrastruktur von Stapelweise (apicodo AG) betrieben. Es kommen leistungsfähige Open-Source-Modelle zum Einsatz, die regelmäßig aktualisiert werden.
Stapelweise läuft „on premise“, d. h. die Dokumente und Daten werden auf lokaler Rechenkapazität verarbeitet, die sich bei Ihnen vor Ort befindet und von der Außenwelt abgeschirmt ist. Zum Einsatz auf dem lokalen Chip kommen leistungsfähige Open-Source-Modelle.
Die technische Erschließung führt nicht automatisch zu einer Veröffentlichung. Schutzfristen, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte und bestehende Zugangsbeschränkungen bleiben maßgeblich.
Stapelweise verbindet Volltext mit Signatur, Bestand, Seite und vorhandenen Erschließungsdaten.
Automatisch erzeugte Titel, Laufzeiten und Indexbegriffe sind Vorschläge. Das Archiv entscheidet, was übernommen und veröffentlicht wird.
Die Verarbeitung berücksichtigt Akten, Bände, Verzeichnungseinheiten und Bestandshierarchien.
Original, Volltext und Metadaten bleiben verbunden. Ergebnisse können für Archivinformationssysteme, Portale und Forschungsprojekte bereitgestellt werden.
Nein. Stapelweise erzeugt Volltexte und schlägt Erschließungsangaben wie Titel, Laufzeiten oder Indexbegriffe vor. Bewertung, Verzeichnung und Freigabe bleiben bei den zuständigen Archivarinnen und Archivaren.
Ja. Ob maschinenschriftlich, gedruckt oder handschriftlich, Stapelweise erkennt Texte unabhängig vom konkreten Layout und kennzeichnet unsicher erkannte Bereiche mit einem Konfidenzwert.
Über bestehende Schnittstellen und Austauschformate wie EAD, METS/MODS oder ALTO/XML. Volltexte, Metadaten und Verknüpfungen werden strukturiert an Ihr Archivinformationssystem oder Ihren digitalen Lesesaal übergeben.
Das bestimmen Sie. Stapelweise kann auf einer lokalen KI-Box in Ihrer Einrichtung, in der europäischen Stapelweise-Cloud oder in einer Cloud-Umgebung Ihrer Wahl betrieben werden. Auf der KI-Box und in der Stapelweise-Cloud verlassen Digitalisate und Metadaten die gewählte Betriebsumgebung nicht.
Solche Fälle werden nicht automatisch übernommen. Stapelweise kennzeichnet fehlende Seiten, mögliche Dubletten und widersprüchliche Datumsangaben und legt sie zur archivfachlichen Prüfung vor.
Ja. Jeder Suchtreffer und jede vorgeschlagene Angabe bleibt mit dem zugrunde liegenden Digitalisat, der Seite und der Signatur verbunden.
Testen Sie Stapelweise mit einer typischen Akte, einem Findbuch oder einem kleinen Ausschnitt aus einem historischen Bestand. Gemeinsam prüfen wir, welche Texterkennung sinnvoll ist, welche Erschließungsinformationen vorgeschlagen werden können und wie die Ergebnisse in Ihr Archivinformationssystem oder Forschungsprojekt gelangen.